Meditation

Meditation für Anfänger: so gelingt der Einstieg

Wer mit dem Meditieren beginnen möchte, stößt schnell auf eine verwirrende Vielfalt an Methoden. Dabei ist der Einstieg viel einfacher, als viele denken. Meditation braucht keine besondere Begabung und keine teure Ausstattung, nur etwas Zeit und die Bereitschaft, regelmäßig zu üben.

Ein ruhiger Platz genügt

Suchen Sie sich einen Ort, an dem Sie für ein paar Minuten ungestört sind. Das kann ein Stuhl, ein Kissen auf dem Boden oder die Bettkante sein. Wichtig ist nur, dass Sie aufrecht und doch entspannt sitzen. Schließen Sie sanft die Augen oder lassen Sie den Blick weich auf den Boden sinken.

Die Aufmerksamkeit beim Atem

Lenken Sie nun Ihre Aufmerksamkeit auf den Atem. Beobachten Sie, wie die Luft ein- und ausströmt, ohne etwas verändern zu wollen. Ihre Gedanken werden immer wieder abschweifen, das ist völlig normal. Sobald Sie es bemerken, kehren Sie freundlich zum Atem zurück. Genau dieses Zurückkehren ist die eigentliche Übung.

Wie lange und wie oft

Beginnen Sie ruhig mit fünf Minuten täglich. Lieber kurz und regelmäßig als lang und selten. Mit der Zeit können Sie die Dauer ganz natürlich ausdehnen, wenn es sich für Sie stimmig anfühlt. Eine feste Uhrzeit, etwa direkt nach dem Aufstehen, hilft, die Gewohnheit zu verankern.

Erwarten Sie nicht zu viel von den ersten Versuchen. Meditation ist kein Wettbewerb und kennt kein richtig oder falsch. Mit jeder Sitzung trainieren Sie ein wenig mehr Geduld mit sich selbst, und das ist bereits ein wertvolles Ergebnis. Bleiben Sie neugierig und nehmen Sie das, was kommt, freundlich an.

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